< Ein Stadtteil wird verplant - Kein Platz mehr für Kinder und Jugendliche

Di. 19. Juni 9:00-17:00

Weißsein erleben – eine kritische Begegnung mit einem Privileg

Workshop


Ein Critical Whiteness Workshop für Hauptamtliche in der Bildungsarbeit sowie Interessierte
Referent: Tsepo Andreas Bollwinkel, Referent und Trainer zu Schwarzer Identität, Critical Whiteness, Intersektionalität und
SOGI Themen in der Entwicklungszusammenarbeit. Kooperationsveranstaltung des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus, den Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt Altona, der Diakonie Hamburg und der GWA St. Pauli und wird vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.
Anmeldung nur per email (bis zum 14.06.2018) an: mandeh-garian@lawaetz.de – Rückfragen Marjaan Mandeh-Garian; Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaften für Demokratie und Vielfalt Altona, Tel: 0162 - 2349508

 

Rassismus ist eine weltweite gesellschaftliche Konstante seit Jahrhunderten. Er prägt nicht nur die Erfahrungen davon betroffener Menschen, sondern das Zusammenleben aller - und zum Schaden aller. Das Sprechen über Rassismus hat zumeist nur dessen Opfer im Blick, ein systemischer Ansatz fehlt im Diskurs. Critical Whiteness ist eine Herangehensweise, die jene Kräfte in den Blick nimmt, die von Rassismus profitieren. Sie bietet damit ein einzigartiges Instrument der Analyse und zeigt Möglichkeiten der gesellschaftlichen Veränderung. Große Teile der Methodik lassen sich auch auf andere Formen der Unterdrückung übertragen. Eine intersektionale Sicht ist Teil der Critical Whiteness.
Die Teilnehmenden des Workshops werden die Methode kennen lernen, ihre eigene Position in diesem Konstrukt reflektieren als auch an Veränderungsmöglichkeiten im eigenen Verhalten arbeiten. Neben theoretischen Inputs kommen auch Gruppenarbeiten und Körperarbeit zum Einsatz.